Internet nimmt bei Spielsucht massiv zu
Montag, 12. März 2007 16:11
“Glücksspiel ist männlich dominiert, und die Männer beginnen früh zu spielen.” In den westlichen Ländern liege die Spielsucht nach dem Alkoholismus an zweiter Stelle, erklärte der Präsident des Vereins Anonyme Spieler Salzburg (ASS), Gerald Granig, am Montag bei einem Pressegespräch in Salzburg, wo er den Tätigkeitsbericht 2006 präsentierte. Massive Zuwächse gebe es beim Internetspiel, gefolgt von den Sportwetten und den Automaten, so Granig. derStandard.at
Thema: News | Kommentare (0) | Autor: Thomas
Verhaltenssüchte. Glücksspiel Verbreitung und Technisierung des Alltags bereiten Ärzten Kopfzerbrechen: Die Zahl der Spiel- und Internet-Süchtigen ist binnen weniger Jahre explodiert. Der Begriff der Sucht beschränkte sich lange Zeit auf den krankhaften Konsum von Substanzen wie Alkohol, Nikotin, Heroin und Kokain. Mit der Entwicklung der Konsumgesellschaft eröffneten sich gefährdeten Personen jedoch auch Verhaltensweisen, die über ein hohes Suchtpotenzial verfügen.
Ein besonders gutes Geschäft ist auch das Glücksspiel. Der heimische Monopolist – die Casinos Austria und die dazugehörenden Österreichischen Lotterien – erzielten 2006 in Österreich einen Umsatz von 2,3 Mrd. Euro. Die zwölf heimischen Spielcasinos wurden dabei von 2,4 Mio. Gästen besucht. Hinzu kommt das in vier Bundesländern (Wien, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten) liberalisierte „Kleine Glücksspiel“ mit Einsätzen von bis zu 50 Cent.
Eine Neuauflage der
Experten schlagen Alarm: Sucht ist nicht länger das Stigma von Randgruppen, sondern Volkskrankheit geworden. Das Ausmaß zeigt eine aktuelle Berechnung des renommierten
Die US-Finanzbehörden haben den kompletten Finanz- und Schriftverkehr zwischen 16 internationalen Investmentbanken und Online-Glücksspielanbietern beschlagnahmt. Der US-Fiskus ist hinter den entgangenen Steuern von Offshore-Anbietern wie bwin her.