Beiträge vom Januar, 2010

Teenager zocken illegal im Internet

Samstag, 23. Januar 2010 19:50

Glücksspiele sind für Jugendliche verboten. Doch einer Studie zufolge spielt jeder zehnte Hamburger Schüler zwischen 14 und 18 Jahren im Internet illegal um Geld. Besonders beliebt: Online-Poker und Sportwetten.
Von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Andrea Hennis
Beim Zeitungen austragen, Heckenschneiden oder Babysitten bessern Jugendliche nicht nur ihr Taschengeld auf, sondern lernen auch, dass man seine Brötchen manchmal mühsam verdienen muss. Schweißtreibende Tätigkeiten, Tränentrocknen und Windelnwechseln scheinen allerdings nicht mehr dem Zeitgeist zu entsprechen. In Hamburg setzt bereits jeder zehnte Schüler zwischen 14 und 18 Jahren auf Online-Glücksspiele, um sein Taschengeld aufzustocken – allen voran Gymnasiasten und Berufsschüler. Besonders beliebt sind Online-Poker und Sportwetten.
Dieses alarmierende Ergebnis lieferte eine Umfrage des Hamburger Büros für Suchtprävention im Auftrag der Hansestadt. Bei der Erhebung waren 3500 Hamburger Schüler zwischen 14 und 18 Jahren zum Thema „Glücks- und Computerspiel“ befragt worden. Weiterlesen bei www.focus.de
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Thema: News | Kommentare (0) | Autor: Thomas

Ansturm auf Spielsucht-Beratung

Freitag, 8. Januar 2010 10:12

Im Jahr 2009 war es nicht mehr möglich, alle Hilfesuchenden psychologisch zu betreuen. Nur knapp zwei Drittel der telefonisch Anfragenden konnten im Anschluss persönlich beraten werden. Einen Anstieg von 70 Prozent (auf 400) verzeichnet die Wiener Spielsuchthilfe zusätzlich bei der Online-Kontaktaufnahme.

Zehn Prozent mehr Anfragen: Die Therapeuten der Wiener Spielsuchthilfe sind an die Grenzen ihrer Kapazitäten gestoßen. „Wenn jemand bereit ist, etwas zu verändern, dann sollte ihm möglichst rasch geholfen werden“, erklärt Izabella Horodecki vom Vereinsvorstand. „Genau das ist uns aber derzeit nicht immer möglich.“ Die Expertin rät, möglichst früh professionelle Hilfe zu suchen.

Erschreckendes Detail: 40 Prozent der späteren Süchtigen beginnen bereits als Jugendliche mit dem Glücksspiel. Der jüngste Hilfesuchende war erst 16 Jahre alt. Er hat, wie viele jüngere Menschen, über die Online-Beratung Beistand gesucht. „Die Hemmschwelle ist bei einer Anfrage übers Internet viel geringer“, weiß Horodecki.

via www.heute.at
www.spielsuchthilfe.at

Thema: News | Kommentare (0) | Autor: Thomas