Chinas Angst vor Websucht
Dienstag, 27. März 2007 19:42
2,3 Millionen Menschen unter 18 Jahren sollen in China “internetsüchtig” sein. Einige von ihnen landen in Spezialkliniken, wo sie mit einer Mischung aus Therapie und militärischem Drill behandelt werden. China ist ein strenges Land. Auch in Sachen Internet. Seit Jahren sind den chinesischen Behörden die mittlerweile mehr als 113.000 Internetcafés ein großer Dorn im Auge, in denen sie Brutstätten für Jugendkriminalität sehen. Laut Gesetz dürfen Minderjährige Internetcafés nicht betreten. Cafébetreiber, die sich nicht an dieses Gesetz halten, müssen hohe Strafen bezahlen. Weiterlesen bei derStandard.at
Thema: News | Kommentare (0) | Autor: Thomas
Frustration, innere Leere, Sucht – vor allem Jugendliche sind laut Experten gefährdet, in diesen Teufelskreis abzurutschen. Etwa 44 Prozent der Wiener Anonymen Spieler hatten bereits vor ihrem 18. Lebensjahr die ersten Probleme mit Glücksspiel. Spielsucht drohe Jugendlichen vermehrt, weil sie heutzutage “besonders frustriert” seien, so Michael Lehofer von der steirischen Landesnervenklinik. Weiterlesen bei
“Glücksspiel ist männlich dominiert, und die Männer beginnen früh zu spielen.” In den westlichen Ländern liege die Spielsucht nach dem Alkoholismus an zweiter Stelle, erklärte der Präsident des Vereins Anonyme Spieler Salzburg (ASS), Gerald Granig, am Montag bei einem Pressegespräch in Salzburg, wo er den Tätigkeitsbericht 2006 präsentierte. Massive Zuwächse gebe es beim Internetspiel, gefolgt von den Sportwetten und den Automaten, so Granig.